Informationen zur Hallenfußballmeisterschaft der Mädchen finden sie hier


5. - 8. SCHULSTUFE

Der Krone-Hallencup (vormals Hallenfußballmeisterschaft der Wiener Schulen) eine vom Stadtschulrat für Wien ausgeschriebene Veranstaltung, wird seit dem Schuljahr 1996/97 ausgetragen.

Dieser wetterunabhängige Bewerb wurde zur Überbrückung der fußballlosen Wintermonate geschaffen um eine Verbesserung von Balltechnik und Kurzpassspiel zu erreichen. Das Regelwerk erfuhr in Zusammenarbeit mit Verbandsschiedsrichtern geringfügige Veränderungen und garantiert sportliche Fairness. Gespielt wird auf Hallenhandballfeldern (40m x 20m) ohne Bande mit 1 Tormann, 4 Feldspielern und 9 Wechselspielern, wobei die Spielzeit 2 x 15 Minuten beträgt.

Die Meisterschaft besteht aus den vier Regionalturnieren und dem daraus resultierenden Mastersbewerb. In jeder Region ("NORD", "SÜD", "OST" und "WEST") spielen 8 Mannschaften in der Hauptrunde. Die Teilnehmer der Vorrunde ergeben sich aus der Anzahl der Nennungen. Nach Vor- und Hauptrunde wird der Regionalmeister am abschließenden Finaltag ermittelt. Die ersten drei Teams jeder Region bilden das Teilnehmerfeld für den immer in der letzten Februarwoche stattfindenden Mastersbewerb, bei dem der Titel eines "Hallenfußballmeisters der Wiener Schulen" vergeben wird.

Für weitere Informationen stehen Ihnen
Hr. Karl Schmalzbauer (0664 / 2449630)
Hr. Harald Motschka  (0699/12161434)

Hr. Josef Muska  (0699/19675234) 

Fax : 01/98 20 754

e-mail: wiener.schulen@hallenfussball.at

HS14, Spallartgasse 18 gerne zur Verfügung.

 

 

 

SPIELREGELN

 

  1.) SPIELBERECHTIGUNG : Schüler mit Geburtsdatum 01.01.1999(!) und jünger

 

  2.) KADERLISTEN : für die Teilnahme müssen Kaderlisten (Name des Schülers

und Geburtsdatum) am ersten Spieltag dem jeweiligen RL abgegeben werden

         Es dürfen nur auf der Kaderliste angeführte Spieler (max. 25) eingesetzt

            werden. Kaderlisten bis spätestens 7 Tage vor Beginn des

Qualifikationsbewerbes faxen (9820754)

            Spielerpässe = gültige Schülerausweise (müssen während der Spiele am Richtertisch aufliegen)

            Nachnennungen sind bis jeweils 3 Tage vor Beginn des Qualifikations-,

            Regional- und Mastersbewerbes möglich

 

  3.) MANNSCHAFTEN : gespielt wird mit 5 Spielern : 1 Tormann und 4 Feldspieler

                                            Austauschspieler : 1 Tormann und 8 Feldspieler

            Pro Spiel sind also 2 Tormänner und 12 Feldspieler spielberechtigt

            Bei weniger als 3 Spielern wird abgebrochen.

 

  4.) BETREUUNG : die Betreuerbänke stehen bei der Mittellinie.

            In den Pausen wechseln die Ersatzleute und Betreuer die Bänke, die jeweils

            auf der Spielfeldseite ihrer Mannschaft aufgestellt sind. Dieser Bereich darf  während des Spieles weder von Spielern noch vom Betreuer („Coachingzone“) verlassen werden.

            Auf der Betreuerbank dürfen sich aufhalten : die auf dem Spielbericht

angeführten Spieler in Dress bzw. Trainingsanzug sowie höchstens

3 betreuende LehrerInnen der spielenden Schulmannschaft

 

  5.) AUSTAUSCH : kann beliebig oft durchgeführt werden (gilt auch für Tormann        gegen Tormann), allerdings nur bei Spielunterbrechungen. Wird ein Tormann als Feldspieler eingewechselt, darf er während dieses Spieles nicht mehr als Tormann eingesetzt werden.

 

  6.) SPIELZEIT : 2 x 15 Minuten (bei Bedarf 5 Minuten Pause)

            Spielunterbrechungen, welche ein Anhalten der Spielzeit erfordern, werden

vom Spielleiter durch "time out" angezeigt, letzte Minute = Nettospielzeit

 

  7.) SPIELFELD : gespielt wird auf Handballfeldern (40 m x 20 m) ohne Bande

            Tore : Handballtore

 

  8.) STRAFRAUM : Der Strafraum ist die Torraumlinie (volle Linie) des                                                                                                                         Handballfeldes. Strafstoß = 7m

 

9.) ABSEITS : es wird ohne Abseits gespielt

 

10.) RÜCKPASS : die Rückpassregel (Zuspielbestimmung) gilt

 

11.) ABWURF : bei einem Torout wirft der Tormann innerhalb der Torraumlinie

                              (volle Linie) aus, wobei kein gegnerischer Spieler innerhalb des

                          Strafraumes sein darf. Der Ball ist im Spiel sobald er die Hand des Tormannes verlässt. Allerdings darf der Tormann mit der Hand kein Tor erzielen.

 

12.) EINWURF : Seitenout und Deckenberührung ziehen Einwurf nach sich.

                              Eckball wird als direkter Freistoß ausgeführt.

 

13.) FREISTÖSSE : bei Freistößen beträgt der Abstand der gegnerischen Spieler

zum Tatort mindestens 5 m; Anstoß kann als direkter Freistoß ausgeführt werden. Indirekter Freistoß gegen die verteidigende Mannschaft im Strafraum wird von der Torraumlinie ausgeführt.

 

14.) „GRÄTSCHEN“ : ohne unmittelbaren Gegenspieler erlaubt; Gegenspieler in

Spielnähe – indirekter Freistoß; mit Körperkontakt – direkter Freistoß bzw.                                                                                          Strafstoß und blaue Karte unter Anwendung der Vorteilsbestimmung.

 

15.) VERGEHEN : für Vergehen wie Foulspielen oder Kritisieren (auch Spieler der

eigenen Mannschaft) bzw. disziplinäres Fehlverhalten gibt es blaue Karten

(Zeitstrafe von 2 Minuten – muß zur Gänze verbüßt werden!). Nach dem                                                                                           zweiten Ausschluss (blau-rote Karte) darf der Spieler am laufenden Spiel nicht mehr    teilnehmen, kann jedoch durch einen anderen Spieler nach Ablauf der Zeitstrafe  ersetzt werden.

Bei Ausschluss mit roter Karte ist der Spieler für das laufende Spiel nicht

mehr spielberechtigt, darf jedoch nach 2 Minuten durch einen anderen

Spieler ersetzt werden.

Ein Fehlverhalten eines Betreuers (verlassen der Coachingzone, Unsportlichkeit…) zieht ebenfalls eine 2 Minutenstrafe nach sich (Spieler wird vom Betreuer bestimmt). Bei wiederholtem Vergehen folgt Ausschluss des Betreuers (verlasen der Halle) bzw. der Mannschaft (sollte nur ein Betreuer anwesend sein).  

Strafausmaß laut Entscheid der Turnierleitung.

Vergehen wie Spielerinsultierung, Schiedsrichterbeleidigung oder

disziplinäres Fehlverhalten auch außerhalb des Spielfeldes ziehen den

Ausschluss aus dem Turnier nach sich (exekutiert durch RL,OL und Schiri).

Vergehen, die durch den Schiedsrichter aufgezeigt werden, unterliegen der

Strafgewalt der Turnierleitung (Regionalbewerb = Regionalleiter nach Absprache mit OL;

Mastersbewerb = Organisationsleitung).

 

16.) PROTEST : kann nur beim jeweiligen Spielleiter bis spätestens 5 Minuten nach

            Spielende eingebracht werden. Über eingebracht Proteste entscheidet die OL.; Diese Entscheidung ist endgültig.

 

17.) BÄLLE : es werden sprungreduzierte Matchbälle Nr. 5 verwendet (aus organisatorischen Gründen ist eine Änderung (obliegt ORG-Leitung) jederzeit möglich).

 

18.) SCHUHE/AUSRÜSTUNG : es dürfen nur Hallenschuhe mit abriebfester Sohle verwendet werden.

Jeglicher Schmuck ist verboten (Zuwiderhandeln wird mit blauer Karte geahndet).

19.) GETRÄNKE : außerhalb der Umkleideräume sind Getränke und Speisen jeder Art untersagt.

 

 

20.) BEWERTUNG DER PLATZIERUNGEN :

 

 

            Vorrunde und Hauptrunde :

 

            Tabellenstand nach folgenden Kriterien :

                     1. Punkte : Sieg 3, Unentschieden 1, Niederlage 0;

                         bei unentschiedenem Spielausgang erfolgt ein 7m-Schießen :

                            3 Siebenmeter;

                            Der Sieger erhält einen Zusatzpunkt. Bei Gleichstand nach 9 Strafstößen -  kein

                            Team erhält einen Zusatzpunkt.

                            Bei Nichtantreten bzw. nicht regelkonformen Antreten eines Teams wird das Spiel mit 0:5 strafverifiziert.

                     2. Anzahl der Siege (reguläre Spielzeit)

                        3. Direkte Auseinandersetzung

                        4. Tordifferenz (7m-Schießen zählt nicht !)

                        5. Anzahl der erzielten Treffer

                        6. Anzahl der Strafminuten bzw. Ausschlüsse

                        7. Regional- bzw. Organisationsleitung entscheiden

 

            Sollten in einer Gruppe 3 Mannschaften punktegleich sein, wird eine

            eigene Tabelle (nach Kriterien 1.,4.,5.,3.,6.,7.) aus den Spielen der drei

            punktegleichen Mannschaften erstellt.

 

 

            Finalrunde :

 

A)        VIERTEL - UND SEMIFINALSPIELE :     7m-Schießen bei Remis :

                        3 Strafstöße – dann einzeln bis zur Entscheidung. Bei Gleichstand                 einzeln bis zur endgültigen Entscheidung (siehe Punk 21.). 

B)        SPIELE UM DIE PLÄTZE 12 BIS 9 :        Tabellenstand

C)        SPIEL UM DIE PLÄTZE 8 UND 7 :           bei Remis beide auf besserem

            Platz

D)          SPIEL UM DIE PLATZ 6 / 5 :         7m-Schießen bei Remis

                        (siehe A)

           E)         SPIEL UM PLATZ 4/3 und FINALE : bei Unentschieden 2 x 5 Minuten Verlängerung. Bei unentschiedener Verlängerung erfolgt ein 7m-Schießen (siehe A)

 

 

            MASTERSBEWERB :

 

                        GRUPPENSPIELE :                       siehe Bewertung der Platzierungen

 

                        VIERTEL - UND SEMIFINALSPIELE :     siehe Finalrunde A)

 

                        PLATZIERUNGSSPIELE :             Plätze 12 bis 7 : siehe Finalrunde C)

                                                                                  Plätze   6 bis 3 : siehe Finalrunde D)

                                                                                  Finale :               siehe Finalrunde E)

 

21.) SIEBENMETERSCHIESSEN : Die Anzahl der 7m-Schützen richtet sich nach der Mannschaft mit der geringeren Spieleranzahl auf dem Spielbericht. (Beispiel: Mannschaft A: 7 Spieler, Mannschaft B 9 Spieler – daher 7 Schützen)

Siebenmeterschießen = Strafstoßschießen

 

 

MIT AUSNAHME DER PUNKTE 1 BIS 21 WIRD NACH ÖFB REGELN GESPIELT

DER KRONE-HALLENCUP IST EINE SCHULVERANSTALTUNG!

DAHER WIRD VON ALLEN BETEILIGTEN EIN ENTSPRECHENDES VERHALTEN                   

ERBETEN.